Offizielles Statement zum Test "Natürliches Mineralwasser mit Kohlensäure" in Stiftung Warentest 08/2011

Statement Acetaldehyd:
Stiftung Warentest testete S.Pellegrino im Format 1,5l PET Einweg. Dies ist kein von Nestlé Waters Deutschland in Deutschland vertriebenes Produkt.

In Deutschland bieten wir S.Pellegrino in den Formaten 0,25l, 0,5l, 0,75l und 1,0l Mehrweg- Glas und in 0,5l und 1,0l PET Einweg an. Bei beiden PET-Einweg Formaten setzen wir sogenannte Acetaldehyd-Blocker (kurz AA-Blocker) ein. AA-Blocker sind Stoffe, die dem PET-Grundstoff Resin beigemischt werden, um so in der PET-Flasche das Acetaldehyd zu binden, so dass es nicht von der Flasche ausgelöst und ins Wasser übergehen kann.

Somit sind die von Stiftung Warentest ermittelten Werte nicht für unsere in Deutschland vertriebenen Produkte zutreffend. Zwar liegen die von Stiftung Warentest in der 1,5l PET- Flasche gemessenen Werte über dem sogenannten Geschmacksschwellenwert (sind von Menschen mit feinem Geschmackssinn wahrnehmbar), allerdings liegen sie deutlich unter dem Wert für maximale zulässige Migration von Acetaldehyd aus Verpackungen in Lebensmitteln. Von unseren international vertriebenen Produkten geht keine gesundheitliche Gefahr für Verbraucher aus.


Statement Uran:
Es besteht kein gesundheitliches Risiko durch Uran in Mineralwasser.

So empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO einen Richtwert von 15 µg/L (Mikrogramm je Liter) Trinkwasser. Alle WHO-Richtwerte garantieren ein sicheres Trinkwasser – auch für Säuglinge. Diese WHO-Beurteilung spiegelt den internationalen wissenschaftlichen Konsens wider. In einem umfangreichen Gutachten bestätigt dies die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA (EFSA, 25.03.2009).

In der Stellungnahme vom 16.01.2006 erklärt das Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR) ausnahmslos alle deutschen Trinkwässer im Hinblick auf Uran als geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung. Für natürliches Mineralwasser gibt es keinen gesetzlichen Grenzwert bezüglich Uran. Der für den Werbehinweis „Geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ festgelegte Höchstwert ist ein reiner Vorsorgewert.

S.Pellegrino unterschreitet deutlich den Richtwert der Weltgesundheitsorganisation WHO. Uran kommt von Natur aus im Boden und im Gestein vor. Ebenso wie Mineralien und Spurenelemente kann Wasser auch Uran aus dem Gestein lösen - allerdings nur in Spuren.