Statement Acetaldehyd:
Stiftung Warentest testete S.Pellegrino im Format 1,5l PET Einweg. Dies ist kein von Nestlé Waters Deutschland in Deutschland vertriebenes Produkt.
In Deutschland bieten wir S.Pellegrino in den Formaten 0,25l, 0,5l, 0,75l und 1,0l Mehrweg-
Glas und in 0,5l und 1,0l PET Einweg an. Bei beiden PET-Einweg Formaten setzen wir
sogenannte Acetaldehyd-Blocker (kurz AA-Blocker) ein. AA-Blocker sind Stoffe, die dem
PET-Grundstoff Resin beigemischt werden, um so in der PET-Flasche das Acetaldehyd zu
binden, so dass es nicht von der Flasche ausgelöst und ins Wasser übergehen kann.
Somit sind die von Stiftung Warentest ermittelten Werte nicht für unsere in Deutschland
vertriebenen Produkte zutreffend. Zwar liegen die von Stiftung Warentest in der 1,5l PET-
Flasche gemessenen Werte über dem sogenannten Geschmacksschwellenwert (sind von
Menschen mit feinem Geschmackssinn wahrnehmbar), allerdings liegen sie deutlich unter
dem Wert für maximale zulässige Migration von Acetaldehyd aus Verpackungen in Lebensmitteln.
Von unseren international vertriebenen Produkten geht keine gesundheitliche Gefahr für Verbraucher aus.
Statement Uran:
Es besteht kein gesundheitliches Risiko durch Uran in Mineralwasser.
So empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO einen Richtwert von 15 µg/L
(Mikrogramm je Liter) Trinkwasser. Alle WHO-Richtwerte garantieren ein sicheres
Trinkwasser – auch für Säuglinge. Diese WHO-Beurteilung spiegelt den internationalen
wissenschaftlichen Konsens wider. In einem umfangreichen Gutachten bestätigt dies die
europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA (EFSA, 25.03.2009).
In der Stellungnahme vom 16.01.2006 erklärt das Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR)
ausnahmslos alle deutschen Trinkwässer im Hinblick auf Uran als geeignet für die
Zubereitung von Säuglingsnahrung. Für natürliches Mineralwasser gibt es keinen gesetzlichen
Grenzwert bezüglich Uran. Der für den Werbehinweis „Geeignet für die Zubereitung von
Säuglingsnahrung“ festgelegte Höchstwert ist ein reiner Vorsorgewert.
S.Pellegrino unterschreitet deutlich den Richtwert der Weltgesundheitsorganisation WHO.
Uran kommt von Natur aus im Boden und im Gestein vor. Ebenso wie Mineralien und
Spurenelemente kann Wasser auch Uran aus dem Gestein lösen - allerdings nur in Spuren.




