Monte Gazzarro, in der oberen Mugelloregion zwischen Florenz und Bologna gelegen, wird schon von alters her vor allem wegen seiner artenreichen Tier- und Pflanzenwelt aufgesucht. Die Medici-Familie, die aus dieser Gegend stammte, erwarb die Ländereien im Laufe des 16. Jahrhundert, um dort Jagdausflüge mit Freunden und illustren Gästen zu veranstalten.

Um seine wilde natürliche Schönheit zu bewahren, wurde das Gebiet 1564 zum geschützten Jagdreservat erklärt und seine Grenzen gesichert. Doch es wurde hier nicht nur gejagt, das Land wurde auch landwirtschaftlich genutzt und seit 1860 wird hier auch Mineralwasser für den Handel abgefüllt. Das Reservat ist somit weitgehend unberührt geblieben, wodurch die auserlesene Reinheit seines Mineralwassers bewahrt werden konnte. Diejenigen, die die steilen Straßen hinauffahren, um ihre Fahrzeuge mit Wasser zu beladen, können auch heute gelegentlich noch Wildschweine, Hirsche und Rehkitze beobachten.

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In Italien zu Hause – aber weltweit geschätzt und geliebt.
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